<!DOCTYPE html>
<html class="client-nojs vector-feature-language-in-header-enabled vector-feature-language-in-main-page-header-disabled vector-feature-page-tools-pinned-disabled vector-feature-toc-pinned-clientpref-0 vector-toc-not-available vector-feature-main-menu-pinned-disabled vector-feature-limited-width-clientpref-1 vector-feature-limited-width-content-enabled vector-feature-custom-font-size-clientpref-1 vector-feature-appearance-pinned-clientpref-0 skin-theme-clientpref-day vector-sticky-header-enabled" lang="de" dir="ltr"><head>
<meta charset="UTF-8">
<title>Notitia dignitatum</title>
<meta name="viewport" content="width=device-width, initial-scale=1.0">
<link rel="icon" type="image/png" href="./_res_/favicon.png">
<link rel="canonical" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Notitia_dignitatum"> <link href="./_mw_/ext.cite.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.wikimediamessages.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/skins.vector.icons.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/skins.vector.search.codex.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/skins.vector.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<meta name="ResourceLoaderDynamicStyles" content="">
<link href="./_mw_/ext.gadget.citeRef.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.defaultPlainlinks.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiCommonHide.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiCommonLayout.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiCommonStyle.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiDarkmode.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiResponsive.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.specialSearch.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_mw_/site.styles.css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_mw_/noscript.css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_res_/footer.css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_res_/vector-2022.css">
</head>
<body class="skin--responsive skin-vector skin-vector-search-vue mediawiki ltr sitedir-ltr mw-hide-empty-elt ns-0 ns-subject page-Notitia_dignitatum rootpage-Notitia_dignitatum skin-vector-2022 action-view">
<div class="mw-page-container">
<div class="mw-page-container-inner">
<div class="mw-content-container">
<main id="content" class="mw-body">
<header class="mw-body-header vector-page-titlebar">
<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Notitia dignitatum</span></h1>
</header>
<a id="top"></a>
<div id="bodyContent" class="vector-body ve-init-mw-desktopArticleTarget-targetContainer" aria-labelledby="firstHeading" data-mw-ve-target-container="">
<div id="contentSub">
<div id="mw-content-subtitle"></div>
</div>
<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr">
<p>Die <b>Notitia dignitatum</b> ist ein <a href="R%C3%B6misches_Reich" title="Römisches Reich">spätrömisches</a> <a href="Staatshandbuch" title="Staatshandbuch">Staatshandbuch</a>, das in seiner heutigen Textgestalt vermutlich zwischen 425 und 433 entstanden ist. Allerdings ist anzunehmen, dass die Aufzeichnungen im Kern auf das Jahr 395 zurückgehen bzw. auf noch ältere <a href="Quellenangabe" title="Quellenangabe">Quellen</a> zurückgreifen. Der Text gewährt einen Überblick über die <a href="Liste_der_r%C3%B6mischen_Provinzen_ab_Diokletian" title="Liste der römischen Provinzen ab Diokletian">administrative Gliederung</a> des <a href="Sp%C3%A4tantike" title="Spätantike">spätantiken</a> <a href="R%C3%B6misches_Reich" title="Römisches Reich">Römischen Reiches</a>, die militärischen und zivilen <a href="Dienststelle" title="Dienststelle">Dienststellen</a> sowie die Verteilung der <a href="R%C3%B6mische_Legion" title="Römische Legion">Einheiten des Heeres</a> in der <a href="Westr%C3%B6misches_Reich" title="Weströmisches Reich">West-</a> und <a href="Byzantinisches_Reich" title="Byzantinisches Reich">Osthälfte</a> des Reiches. Überliefert ist sie durch mittelalterliche Handschriften. Die Notitia enthält jedoch sehr viele nachweisbar veraltete bzw. ungenaue Angaben und wird in der Forschung als höchst problematische Quelle eingestuft.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Überlieferungsgeschichte"><span id=".C3.9Cberlieferungsgeschichte"></span>Überlieferungsgeschichte</h2></div>
<p>Die <i>Notitia dignitatum</i> wurde nur in einer einzigen Handschrift der Bibliothek des <a href="Speyer" title="Speyer">Speyerer</a> <a href="Domkapitel" title="Domkapitel">Domstifts</a> überliefert. Dieser sogenannte <i>Codex Spirensis</i> aus dem 9. oder 10. Jahrhundert war ein Sammelband mit Abschriften von rund einem Dutzend antiken und zwei frühmittelalterlichen Werken zur Geographie, Verkehrs- und Verwaltungsgeschichte. Mehrere davon enthielten Miniaturen, die auf spätantike Illustrationen zurückgingen. Die beiden umfangreichsten Werke waren:
</p>
<ul><li>die <i>Notitia dignitatum</i>, und</li>
<li>das <a href="Itinerarium_Antonini" title="Itinerarium Antonini">Itinerarium Antonini</a>, ein Straßenverzeichnis aus der Zeit <a href="Liste_der_r%C3%B6mischen_Kaiser_der_Antike" title="Liste der römischen Kaiser der Antike">Kaiser</a> <a href="Caracalla" title="Caracalla">Caracallas</a>.</li></ul>
<p>Der Codex Spirensis wurde zunächst während des <a href="Konzil_von_Basel" title="Konzil von Basel">Konzils von Basel</a> (1431–1437) von italienischen Humanisten entdeckt, geriet danach aber wieder in Vergessenheit, bis ihn <a href="Beatus_Rhenanus" title="Beatus Rhenanus">Beatus Rhenanus</a> um 1525 in der Speyerer Dombibliothek wiederfand. Er ging um 1672 endgültig verloren, allerdings blieben vier Abschriften erhalten, diese befinden sich heute in:
</p>
<ul><li>Oxford (<a href="Bodleian_Library" title="Bodleian Library">Bodleian Library</a>, Ms. Canon. Misc. lat. 378), entstanden um 1440;</li>
<li>Paris (<a href="Biblioth%C3%A8que_nationale_de_France" title="Bibliothèque nationale de France">Bibliothèque nationale de France</a>, lat. 9661), entstanden etwa zur selben Zeit;</li>
<li>Trient (Biblioteca Comunale, W 3103), entstanden um 1484 (ohne Abbildungen) und</li>
<li>München (<a href="Bayerische_Staatsbibliothek" title="Bayerische Staatsbibliothek">Bayerische Staatsbibliothek</a>, Clm 10291), um 1542 für <a href="Pfalzgraf" title="Pfalzgraf">Pfalzgraf</a> <a href="Ottheinrich" title="Ottheinrich">Ottheinrich</a> angefertigt.</li></ul>
<p>Die maßgebliche Ausgabe der <i>Notitia dignitatum</i> wurde 1876 von <a href="Otto_Seeck" title="Otto Seeck">Otto Seeck</a> publiziert.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Bezeichnung">Bezeichnung</h2></div>
<p>Der Name leitet sich aus dem Textanfang des Dokumentes ab: Notitia dignitatum continet omnium tam civilium quam militarium dignitatum utriusque imperii occidentis orientisque („Aufzeichnung der Würdenträger, enthält alle Würdenträger, sowohl die zivilen als auch die militärischen, des westlichen und des östlichen Reiches“).
</p><p>Die vielgliedrige Struktur des spätrömischen Heeres spiegelte sich auch in den Einheitsbezeichnungen wider. Die klassischen Legionen führten ihre Beinamen teilweise weiter, hinzu kamen noch – meist unter den Tetrarchen <a href="Diokletian" title="Diokletian">Diokletian</a> und <a href="Maximian" title="Maximian">Maximian</a> – neu aufgestellte Legionen. Ein Teil von ihnen wurden nach
</p>
<ul><li>altrömischen Göttern (<i>Herculii, Martii, Solenses, Dianenses, Minervii</i>),</li>
<li>Kaiserdynastien (<i>Constantiani, Jovii, Valentiniani, Theodosiani</i>),</li>
<li>germanischen oder asiatischen Stammesformationen (<i>Alamanni, Batavi, Franci; Brisigavi, Persae, Transtigrani</i>),</li>
<li><a href="Ethnie" title="Ethnie">Ethnien</a> (<i>Gentiles, Alpini</i>),</li>
<li>Ausrüstung (<i>Lancearii, Sagittarii, Funditores, Balistari, Clibanari, Cornutti, Cetrati, Scutari, Tubantes, Dromedarii</i>), oder</li>
<li>Spezialkräften bzw. deren Eigenschaften (<i>Exploratores, Defensores, Victores, Vindices, Tonantes, Feroces, Musculari Leones</i>) benannt.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Entstehung_und_Zweckbestimmung">Entstehung und Zweckbestimmung</h2></div>
<p>In der Forschung umstritten sind Entstehungsumstände und Zweck der <i>Notitia dignitatum</i>. Man ist sich weitgehend nur darin einig, dass ihr Ost-Teil in der heute noch existierenden Fassung wohl zwischen den Jahren 394–396 (etwa die Zeit des Todes von Kaiser <a href="Theodosius_I." title="Theodosius I.">Theodosius I.</a>) entstand. Die östliche <i>Notitia</i> hat dann wahrscheinlich als Modell für die Abfassung ihres westlichen Teils gedient. Die späteren Ergänzungen für die Westhälfte des Reiches datieren bis in die Jahre zwischen 420 und 430, wobei diese nicht einheitlich und vollständig sind. Anscheinend wurde versucht, so die West-Notitia zu aktualisieren, was aber offenbar nur unvollständig gelang. Die Truppenliste West gibt daher unterschiedliche Zustände bezüglich der Armee wieder, wie sie zu verschiedenen Zeiten Ende des 4. und Anfang des 5. Jahrhunderts, nach den Militärreformen von Diokletian (285–305) und Konstantin I. (306–337). bestanden haben könnten. Dieses Dokument (die früheste vollständig illustrierte Kopie der verlorenen Originaldaten stammt aus dem Jahr 1542) ist aber unvollständig und stellenweise auch sehr schwer zu interpretieren. Die im Mittelalter kopierte Version stammt ursprünglich wohl aus Westrom, da die Osthälfte offensichtlich nicht überarbeitet worden ist. Nachweislich sind in der Notitia noch Garnisonseinheiten und Lager aufgelistet, die zur Jahrhundertwende nicht mehr existiert haben. Auf der anderen Seite wurden wiederum Kastelle, die im späten 4. Jahrhundert noch mit regulären Truppen besetzt waren, nicht angeführt. Einige der Ortsnamen konnten auch archäologisch nicht nachgewiesen werden.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die <i>Notitia</i> wurde vom <i><a href="Primicerius" title="Primicerius">primicerius</a> notariorum</i>, dem ersten <a href="Notar" title="Notar">Notar</a> des Reiches, geführt und aufbewahrt. Zu dessen Aufgabe zählte es unter anderem, Ernennungsurkunden für die höchsten Beamten und Militärs (<i>codicilli</i>) auszustellen. Bei Änderungen der bürokratischen und militärischen Strukturen im Reich wurden von ihm die dafür nötigen Korrekturen vorgenommen.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Nach dem Tod des <a href="Flavius_Honorius" title="Flavius Honorius">Flavius Honorius</a> im August des Jahres 423 wurde im Herbst desselben Jahres mit Hilfe des <a href="Flavius_A%C3%ABtius" title="Flavius Aëtius">Flavius Aëtius</a> für einige Monate ein gewisser <a href="Johannes_(Kaiser)" title="Johannes (Kaiser)">Johannes</a> neuer Kaiser im Westen. Johannes hatte, als einziger der <a href="Imperator" title="Imperator">Imperatoren</a> vor und nach ihm, zuvor das Amt des <i>primicerius notariorum</i> innegehabt, also jenes, das unter anderem auch für die Truppenlisten und die Ernennungsschreiben der Militärbefehlshaber zuständig war. Zu diesem Beamten auf dem Kaiserthron würde die <i>Notitia dignitatum</i> gut passen. So bleibt die Vermutung, dass sie in ihrer (für den Westen) letztmals aktualisierten Fassung als Geschenk für Johannes anlässlich seiner Thronbesteigung am 20. November 423 dienen sollte, doch ist diese vor allem von Ralf Scharf vertretene These in der Forschung umstritten und letztlich auch kaum zu beweisen. Da die <i>Notitia dignitatum</i> in ihrer vorliegenden Form ein Dokument der Einheit von Ostrom und Westrom darstellt, ist auch ein Zusammenhang mit der Einsetzung des Kaisers <a href="Valentinian_III." title="Valentinian III.">Valentinian III.</a> (425 bis 455) durch den Ostkaiser <a href="Theodosius_II." title="Theodosius II.">Theodosius II.</a> denkbar, da unter diesen beiden blutsverwandten Herrschern die Zusammengehörigkeit beider Reichshälften wieder stärker in den Vordergrund trat. So hat Gianfranco Purpura 1992 vorgeschlagen, die <i>Notitia dignitatum</i> als Geschenk des Theodosius II. an seinen jungen Vetter und Kaiserkollegen zu dessen 10. Geburtstag anzusehen; und Peter Brennan meinte 1996 sogar, den <a href="Pr%C3%A4torianerpr%C3%A4fekt" title="Prätorianerpräfekt">Prätorianerpräfekten</a> <a href="Macrobius_Ambrosius_Theodosius" title="Macrobius Ambrosius Theodosius">Macrobius Ambrosius Theodosius</a> als Verfasser identifiziert zu haben.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Zusammensetzung_und_Inhalt">Zusammensetzung und Inhalt</h2></div>
<p>Das Werk setzt sich aus den <i>notitiae dignitatum tam civilium quam militarium in partibus orientis</i> bzw.<i> occidentis</i>, also zwei Verzeichnissen aller zivilen und militärischen Würden des west- bzw. oströmischen Reichsteils, zusammen. Diese beiden Teildokumente können als eine Art administratives Nachschlagewerk in modernem Sinne angesehen werden, das dem Leser einen Einblick in die Organisation und Hierarchie der zivilen und militärischen Dienststellen gewährt. In den einzelnen Kapiteln werden die Titel des Beamten, sein Zuständigkeitsbereich, sein Verwaltungspersonal sowie bei den Militärs auch die Einheiten und Standorte genannt. Die Aufzählung erfolgt gemäß dem Rang des jeweiligen Amtes innerhalb der Hofgesellschaft und nach einem geografischen Prinzip.
</p><p>Die <i>Notitia</i> ist reich illustriert und zeigt unter anderem die Schildmuster der einzelnen militärischen Einheiten sowie stilisierte Ansichten von Städten und Kastellen. Die vier bekannten und erhaltenen <a href="Mittelalter" title="Mittelalter">mittelalterlichen</a> Abschriften geben auch die reichhaltigen farbigen Abbildungen wieder, die wahrscheinlich weitgehend denen des Originals entsprechen, aber aufgrund von Missverständnissen wohl auch einige Fehler und Anachronismen enthalten. Als Quelle für die <a href="Sp%C3%A4tantike" title="Spätantike">Spätantike</a> ist vor allem der Text von großem Wert, auch wenn noch viele Details umstritten sind – unter anderem hat man den Umstand, dass auch <a href="Britannien" title="Britannien">Britannien</a> noch aufgelistet wird, als Hinweis darauf verstehen wollen, dass die Römer die Insel auch nach Abzug der Feldarmee und der hohen Verwaltungsbeamten, um das Jahr 410, noch als Teil des Imperiums betrachtet haben.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Kapitelaufbau">Kapitelaufbau</h2></div>
<p>Die <i>Notitia dignitatum</i> umfasst 90 Kapitel mit je einer Bildtafel und pro Bildtafel zwischen fünf und zwanzig in ihnen abgebildeten Objekten. Hinzu kommen etwa 3600 Textzeilen zur Aufzählung von Ämtern und Militäreinheiten. Bei den Tafeln der Grenztruppenkommandeure (<a href="Dux_(Titel)" title="Dux (Titel)">Dux</a> / <a href="Comes" title="Comes">Comes</a>) ist die obere linke Ecke u. a. für die Angabe ihres Titels <i>comes primi ordinis</i> reserviert. Der nur in Kürzeln angegebene Text lautet:
</p><p>„[<i><b>Fl</b></i>]<i>oreas</i> [<i><b>int</b></i>]<i>er</i> [<i><b>ali</b></i>]<i>os</i> [<i><b>com</b></i>]<i>ites</i> [<i><b>ord</b></i>]<i>inis</i> [<i><b>pr</b></i>]<i>imi</i>“ – „Mögest Du aufblühen unter den Gefolgsleuten ersten Ranges.“
</p><p>Dieser Text steht innerhalb einer weißen Tafel, die in manchen Abbildungen als buchähnliches Insigne dargestellt wird. Solche Textfelder finden sich ausschließlich in den Kapiteln der <i>viri spectabiles</i>, derjenigen Amtsinhaber, die ab 364 zur mittleren senatorischen Rangklasse zählten. Sie sind stets mit einer Schriftrolle kombiniert die als Symbol des kaiserlichen Ernennungsschreibens dient, das anlässlich seiner Einsetzungszeremonie an den Amtsinhaber übergeben wurde.
Die Bildtafeln beinhalten in weiterer Folge die Garnisonsorte der Truppen des jeweiligen <i>dux</i>, die durch stark stilisierte Städte- bzw. Festungsdarstellungen angegeben sind, unter denen der dazugehörige Ortsname steht. Die dreizehn sechseckigen Vignetten in der Abbildung des <i>Dux Foenicis</i> als Symbole für seine von ihm kontrollierten Garnisonen geben allerdings nur einen standardisierten Bildtyp eines Kastells oder einer befestigten Stadt wieder. Durch die unterschiedliche Zahl von Türmen und Toren sowie die wechselnde Farbgebung sollte wohl eine gewisse Abwechslung erzeugt werden. Es war nicht Absicht, hier ein bestimmtes Kastell oder eine Art Rangordnung wiederzugeben.
</p><p>Der Kapiteltext beginnt immer mit der Formel:
</p><p>„<i>sub dispositione viri spectabilis</i>“ – „Zur Verfügung des hoch angesehenen dux / comes von …“.
</p><p>Die Truppenlisten entsprechen in ihrem Aufbau dem üblichen Schema der <i>Notitia</i>: Zuerst wird der Rang des befehlshabenden Offiziers genannt, dann der Name seiner Einheit und abschließend deren Garnisonsstandort. Nach den Truppenabteilungen werden die Beamten des Verwaltungsstabs angeführt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Definition_der_Abbildungen">Definition der Abbildungen</h2></div>
<p>Die verschiedenen Illustratoren des Manuskripts haben versucht, die spätrömischen Insignien möglichst exakt wiederzugeben, wie der Vergleich mit antiken Abbildungen zeigt, doch gestatteten sie sich bei der Darstellung dekorativer Details – wie etwa der Kleidung – offensichtlich einige Freiheiten; zudem interpretierten sie wohl einige der spätrömischen Abkürzungen falsch. Die Insignien der hohen Beamten werden als ein Ensemble von <a href="Kodizill" title="Kodizill">Kodizillen</a> dargestellt – goldverbrämte Ernennungsurkunden in Elfenbeinrahmen mit dem kaiserlichen Porträt – oder als Buch mit heraldischer Bemalung auf dem Buchdeckel zusammen mit Schriftrollen. Die Kodizille – und manchmal auch die Bücher – sind auf einem Tisch mit gemustertem Überwurf angeordnet. In manchen Fällen steht dort auch eine geschnitzte Elfenbeinsäule auf einem Dreifuß. Sie stellt das zeremonielle Schreibzeug dar und soll die richterliche Gewalt symbolisieren.
</p><p>Jede spätrömische Militäreinheit führte ein eigenes Schildzeichen; einige von ihnen wurden in der Notitia überliefert, es sind überwiegend kreisförmige Farbteilungen, doch begegnet man dort auch <a href="Runen" title="Runen">runenähnliche</a> Symbolen und Frühformen von <a href="Wappen" title="Wappen">Wappenemblemen</a> wie Drache, Schlange, Wolf, Löwe, Adler, Stier, Rabe, zweiköpfige (<a href="Zoomorphismus" title="Zoomorphismus">zoomorphe</a>) Motive, Sonne, Sterne, Blume, Kreuz, Rad, Kränze, <a href="Victoria_(Mythologie)" title="Victoria (Mythologie)">Victorien</a>, Menschen, Köpfe und Zwillingsdarstellungen (vermutlich Abbilder von Kaisern). In der Notitia sind auch mehrere Varianten eines Schildmusters dargestellt, die dem fernöstlichen <a href="Yin_und_Yang_(Symbol)" title="Yin und Yang (Symbol)">Yin und Yang</a> Symbol verblüffend ähnlich sehen. Vermutlich gehen sie auf ein keltisches Symbol zurück, zu sehen unter anderem auf dem sogenannten <a href="Desborough" title="Desborough">Desborough</a>-Mirror, einem Bronzespiegel aus den Jahren zwischen 50 vor und 50 nach Chr., gefunden 1908 in Northamptonshire, England. Derartige Spiralsymbole sind ein häufig vorkommender Bestandteil der frühkeltischen Kunst, besonders auf den britischen Inseln.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Heereslisten">Heereslisten</h2></div>
<p>Die bedeutendsten und weitreichendsten Impulse für die Entwicklung der Armee brachten die Reichsreformen unter Diokletian und Konstantin I. mit sich. In der mittleren Kaiserzeit und der Ära der Soldatenkaiser war noch die klassische Aufteilung in Legionen und Auxiliartruppen Usus, danach entwickelte sich neben Veränderungen in den Kommandostrukturen, der Ausrüstung und der Militärstrategie spätestens Anfang des 4. Jahrhunderts die neue Einteilung der Armee in ein Grenzheer (<i>limitanei/ripenses</i>), dem Bewegungsheer (<i><a href="Comitatenses" title="Comitatenses">comitatenses</a></i>) und Gardetruppen (<i>palatini</i>) mit jeweils neuen Einheitsbezeichnungen. Diese Entwicklung erstreckte sich über das gesamte 4. Jahrhundert, die Truppenliste der <i>Notitia Dignitatum</i> ist somit als Endpunkt eines langen kontinuierlichen Transformationsprozesses zu verstehen.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Für die mobilen Feldarmeen wurden in der <i>Notitia dignitatum</i> zwei Listen angelegt. Die erste zählt die jeweiligen <a href="Regiment" title="Regiment">Regimenter</a> (<i>numeri</i>) und ihre <a href="Oberbefehlshaber" title="Oberbefehlshaber">obersten Befehlshaber</a>, die Heermeister (<i><a href="Magister_militum" title="Magister militum">magistri militum</a></i>; genauer <i>magister peditum</i> für die <a href="Infanterie" title="Infanterie">Infanterie</a> und <i>magister equitum</i> für die <a href="Kavallerie" title="Kavallerie">Reiterei</a>) auf. In der zweiten (<i>distributio numerorum</i>) sind deren Stationierungsorte und Abschnittskommandeure vermerkt.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ein großes Problem ist auch das fast völlige Fehlen von Angaben zur Truppenanzahl, sodass eine genaue Schätzung über die damalige Größe der Armee unmöglich ist und daher nur für das späte 4. Jahrhundert halbwegs zutreffende Angaben gemacht werden können. Auch sind die Probleme in puncto Auswertung bzgl. der Verwaltungs- und Militärorganisation der Grenzprovinzen im Alpen-Donau-Raum bis dato noch nicht zufriedenstellend gelöst worden. Neuere Forschungen brachten zutage, dass die Angaben über die Feldarmeen des Westreiches (<i>palatini</i> und <i>comitatenses</i>) wahrscheinlich dem Sollbestand der Jahre zwischen 420 und 425 nahekommen, jedoch die Aufzeichnungen, die das östliche Heer betreffen, ab dem Jahr 395 wohl nicht mehr der damaligen Realität entsprachen. Nur die Liste der ostillyrischen Heeresgruppe wurde zwischen 396 und 410 noch einmal aktualisiert.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Auch die Listen der Grenztruppen an der Donau weisen unterschiedliche und oft widersprüchliche Eintragungen auf. Es ist auch fraglich, ob die Listen der norisch-pannonischen Grenzwächter über die Jahre 375–378 hinausreichen. Die in der Notitia aufgeführten Verbände würden eine Sollstärke von 524.000 bis 600.000 Mann ergeben. Für das 6. Jahrhundert nennt <a href="Agathias" title="Agathias">Agathias</a> noch ein Soll von 645.000 Soldaten, doch dürfte dabei die Nominalstärke des – damals längst aufgelösten – Westheeres mitberücksichtigt worden sein. Faktisch, so schreibt er, dienten im Osten nur an die 150.000 Mann.
</p><p>Die Auswertung der oben angeführten Listen lässt vermuten, dass das weströmische Heer nach der Katastrophe des <a href="Rhein%C3%BCbergang_von_406" title="Rheinübergang von 406">Germaneneinfalls von 406</a> die meisten Verluste hinnehmen musste.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Fast die Hälfte seiner Einheiten dürfte in den Auseinandersetzungen des frühen 5. Jahrhunderts aufgerieben oder zersprengt worden sein. Im Jahr 395 umfasste das östliche Feldheer 157 Einheiten, das westliche – bis zum Jahr 420 – sogar 181 Einheiten. Davon waren aber 97 im späten 4. Jahrhundert aufgestellt worden und nur 84 von ihnen stammten noch aus den Jahren vor 395.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die neu gebildeten Einheiten des Westheeres wurden jedoch zu 64 Prozent aus den <i><a href="Limitanei" title="Limitanei">limitanei</a></i> herausgezogen. Viele ihre Regimenter scheinen (in den nachträglich nicht mehr korrigierten Abschnitten der Listen) daher auch noch in ihren alten Stationierungsorten am <i><a href="Limes_(Grenzwall)" class="mw-redirect" title="Limes (Grenzwall)">limes</a></i> auf. Die Verluste der Westarmee waren also nicht mit neu rekrutierten Soldaten, sondern lediglich durch eine Statusänderung schon bestehender Einheiten ausgeglichen worden. Von den 35 neuen Einheiten der Feldarmee wurde etwa ein Drittel aus Germanenvölkern (zum Beispiel <i>Attecoti, <a href="Markomannen" title="Markomannen">Marcomanni</a>, <a href="Breisgauer" title="Breisgauer">Brisigavi</a></i>) angeworben. Glaubt man den Zahlenangaben in der Endfassung der <i>Notitia dignitatum</i>, war das westliche Feldheer zu diesem Zeitpunkt sogar stärker als noch 25 Jahre zuvor. Während auch das Feldheer nun scheinbar größer war, war der Mannschaftsbestand in der westlichen Armee in Wirklichkeit aber stark geschrumpft, da die meisten zu <i>comitatenses</i> aufgewerteten <i>limitanei</i> aus Geldmangel nicht mehr durch neue Einheiten ersetzt werden konnten. Dies traf besonders für die Grenztruppen in <a href="Gallien" title="Gallien">Gallien</a> zu. Insgesamt dürfte die Anzahl der Einheiten der „echten <i>comitatenses</i>“ sogar real um 25 Prozent gesunken sein (also von ca. 160 auf 120 Einheiten).
</p><p>Ein weiteres Rätsel ist die Provinz <i><a href="Germania_secunda" title="Germania secunda">Germania II</a></i>, da sie diesbezüglich in der <i>Notitia</i> überhaupt nicht erwähnt wird, weder mit einer eigenen Truppenliste noch durch die Angabe eines <i>dux</i>. Somit bleibt unklar, wie – oder in welchen Einheiten – die dortigen Grenztruppen im 4. und früheren 5. Jahrhundert organisiert waren. Man hat in der einschlägigen Forschung darauf unterschiedliche Antworten gefunden: Entweder ist die entsprechende Abschrift der westlichen <i>Notitia</i> im Laufe der Zeit verloren gegangen; oder die Verteidigung der Kastelle am Niederrhein lag seit dem frühen 5. Jahrhundert bereits weitestgehend in den Händen von germanischen Söldnern bzw. <a href="Foederaten" title="Foederaten">Foederaten</a>, die – da sie als Irreguläre angesehen wurden – in den Truppenlisten nicht mehr berücksichtigt wurden. Möglich wäre auch, dass das Rheinufer zu dieser Zeit nur von <i>comitatenses</i> oder pseudocomitatensischen Einheiten überwacht wurde. Auch die Archäologie lieferte hierzu in den letzten Jahren einige neue Erkenntnisse (Befunde aus Rheinkastellen). Demnach dürfte der römisch organisierte Grenzschutz in der <i>Germania II</i>, wie auch immer er im Einzelnen aufgestellt gewesen sein mag, noch weit bis in das 5. Jahrhundert hinein existiert haben.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Verwaltungsstab">Verwaltungsstab</h2></div>
<p>Bei ihren Führungsaufgaben wurden Comites und Duces von einem umfangreichen Verwaltungsstab unterstützt. In der Notitia wurden bei 38 Heerführern ihr Verwaltungspersonal (<i>officiales</i>) angegeben. Auch die Heermeister übten ihre Kontrolle der <i>comites</i> und <i>duces</i> vor allem über deren Kanzleien (<i>officium</i>) aus. <a href="Theodor_Mommsen" title="Theodor Mommsen">Theodor Mommsen</a> konnte nachweisen, dass die Bestellung der Kanzleivorstände unterschiedlich gehandhabt wurde. Seit der Einführung einer neuen Kanzleiordnung um 395 wurden sie in der Mehrzahl alljährlich von den Heermeistern eingesetzt. Die direkt vom Officium des Heermeisters an die Verwaltungsstäbe entsandten Beamten standen rangmäßig immer höher als die von den Grenzkommandeuren rekrutierten. Indem der Heermeister dort ihm ergebene Beamte einsetzte, die auch für die Handlungen ihres Vorgesetzten mithafteten, konnte er seine Offiziere besser überwachen und einheitliche Standards in der Militärpolitik durchsetzen. In den pannonischen Provinzen wurden sie hingegen noch autonom aus den eigenen Reihen gewählt. Auffällig ist, dass das Amt des <i>cornicularis</i> nur in sechs Verwaltungsstäben aufscheint. Der Grund hiefür ist wahrscheinlich, dass dieser Funktionär vermutlich für den Nachschub seiner Einheit verantwortlich war. In der spätrömischen Verwaltung fiel diese Aufgabe jedoch an die Zivilverwaltung der Provinz.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In der <i>Notitia</i> werden für das <i>officium</i> folgende Planstellen angeführt:
</p>
<ul><li><i>princeps officii</i> (Vorstand)</li>
<li><i>numerarius</i> (Kassenführer/Zahlmeister)</li>
<li><i>commentariensis</i> (Buchführer und Rechtskundiger)</li>
<li><i>cornicularis</i> (Sekretär und Proviantmeister)</li>
<li><i>adiutorem</i> (Assistent)</li>
<li><i>regrendarium</i> (Verwalter)</li>
<li><i>exceptores</i> (Juristen)</li>
<li><i>singulares et reliquos officiales</i> (Leibwächter und sonstige Beamte)</li>
<li><i>subadiuuam</i> (Hilfskraft)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Die_spätantike_Verwaltungs-_und_Militärorganisation"><span id="Die_sp.C3.A4tantike_Verwaltungs-_und_Milit.C3.A4rorganisation"></span>Die spätantike Verwaltungs- und Militärorganisation</h2></div>
<p>Die Organisationsstruktur in der Zivil- und Militärverwaltung, wie sie in der <i>Notitia dignitatum</i> beschrieben wird, gründet sich im Wesentlichen auf die Reformen <a href="Diokletian" title="Diokletian">Diokletians</a> und <a href="Konstantin_der_Gro%C3%9Fe" title="Konstantin der Große">Konstantins</a> und die Aufteilung des Imperiums durch <a href="Valentinian_I." title="Valentinian I.">Valentinian I.</a> und <a href="Valens" title="Valens">Valens</a> in <a href="Abendland" title="Abendland">Okzident</a> (Westen) und <a href="Orient" title="Orient">Orient</a> (Osten) im späten 4. Jahrhundert. Unter Diokletian wurde die Anzahl der <a href="Provinz" title="Provinz">Provinzen</a> nahezu verdoppelt. Überliefert sind bis zu 114 Provinzen. Diese wurden wiederum gruppenweise in <a href="Di%C3%B6zese" title="Diözese">Diözesen</a> zusammengefasst. Gab es zunächst nur 12 dieser mittleren Verwaltungseinheiten, waren es unter Kaiser <a href="Theodosius_I." title="Theodosius I.">Theodosius I.</a> schon 14. Da die Vier-Kaiser-Herrschaft (Tetrarchie) über ein dementsprechend untergegliedertes Reich nur eine kurze Episode blieb, ließ sich die Bildung von, den Diözesen übergeordneten, administrativen Großeinheiten langfristig nicht umgehen. Die Schaffung der territorialen <a href="Pr%C3%A4torianerpr%C3%A4fekt" title="Prätorianerpräfekt">Prätorianerpräfekturen</a> (unter Konstantin vier, zwischen 337 und 395 nur drei, danach wieder vier), die diese Aufgabe übernahmen, wurde von Konstantin I. in Gang gesetzt.
</p><p>Die diokletianisch-konstantinische Reformtätigkeiten beschäftigten sich aber in erster Linie mit dem Heerwesen. Die gesamte Exekutive wurde dabei umorganisiert, wobei auch – entgegen den bisherigen römischen Gepflogenheiten – eine Trennung zwischen ziviler und militärischer Gewalt eingeführt wurde. Der Hauptgrund für diese Maßnahme dürfte in der neuerlichen Aufspaltung der Provinzen zu suchen sein: Hätte man Zivil- und Militärämter weiter in einer Hand belassen, so wäre in weiterer Folge auch eine Teilung der Kommandobereiche unumgänglich geworden. Das wäre aber wiederum strategisch oft nicht sinnvoll gewesen. Die meisten der neu entstandenen Provinzen waren zu klein, um genügend große Einheiten aufstellen und weiter unterhalten zu können. Sie verlor an sich auch als militärische Größe immer mehr an Bedeutung, da die neuen Feldarmeen überregional operieren mussten. Deswegen war es auch in mehreren Fällen notwendig, die Streitkräfte mehrerer Provinzen unter das Kommando eines Heerführers (zum Beispiel des <i><a href="Dux_Pannoniae_Primae_et_Norici_Ripensis" title="Dux Pannoniae Primae et Norici Ripensis">Dux Pannoniae Primae et Norici Ripensis</a></i>) zu stellen. Ein weiterer Grund liegt auch in der Zunahme der Verwaltungsaufgaben, deren Administration erst durch die Reformen Diokletians notwendig wurde und hiefür – auch fachlich versierte – Amtsträger erforderte. Die Trennung dürfte aber zur Zeit Diokletians noch nicht vollständig umgesetzt worden sein, da man in den Quellen auch noch von <i>praesides</i> liest, die weiterhin zivile und militärische Ämter in Personalunion ausübten. Diese Reformen erfuhren erst unter Konstantin I. ihren endgültigen Abschluss.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Auch die Grenzen der Ducate fielen für gewöhnlich mit denen der Provinzen zusammen, oft umfassten sie aber auch mehrere von ihnen; Im Übrigen scheint im Umfang der Militärprovinzen ein häufiger Wechsel stattgefunden zu haben.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Galt die Zivilbürokratie in den folgenden Jahrhunderten als <i>militia Romana</i>, die nun nur mehr Bürgern mit juristischer Ausbildung offenstand, so wurde die Armee, <i>militia armata</i>, in weit stärkerem Maße als bisher für das „niedere Volk“ und „Barbaren“ geöffnet. Diejenigen Einheiten der Armee, die weiterhin an der Grenze, dem <i><a href="Limes_(Grenzwall)" class="mw-redirect" title="Limes (Grenzwall)">limes</a></i>, dienten, standen in ihren Abschnitten unter dem Befehl eines <i>Dux Limitis</i>, und werden erstmals im Jahre 363 in den Quellen als <i><a href="Limitanei" title="Limitanei">Limitanei</a></i> erwähnt. Das Grenzheer hatte zwar einen niedrigeren Status, unterschied sich dabei aber nicht gravierend von dem als kaiserliche Gefolgschaft bezeichneten <i>comitatus</i>, dem mobilen Marsch- oder Feldheer unter dem Kommando eines <i><a href="Comes" title="Comes">Comes</a> rei militaris.</i> Laut Notitia hatten die <a href="Pr%C3%A4fekt_(R%C3%B6misches_Reich)" title="Präfekt (Römisches Reich)">Präfekten</a> das Kommando über die Legionen, sowie die Milites- und Classis-Einheiten inne, während die <a href="Milit%C3%A4rtribun" title="Militärtribun">Tribuni</a> an der Spitze der Kohortenformationen standen.
</p><p>Neben den Angehörigen der Garde (<i>scholaren</i>) zählten die <i>Palatini</i> („Palastleute“), die <i>Hofarmee</i>, zum engsten Gefolge des Kaisers. Sie wurden anfangs von den Elite-Legionen oder aus besonders zuverlässigen Barbarenstämmen rekrutierten Auxiliarverbänden gestellt. Als zweite Gruppe im Bewegungsheer rangierten die eigentlichen Gefolgsleute, die <i><a href="Comitatenses" title="Comitatenses">Comitatenses</a></i>, in der die kampfkräftigsten Abordnungen (<a href="Vexillation" title="Vexillation">Vexillationen</a>) der übrigen <a href="R%C3%B6mische_Legion" title="Römische Legion">Legionen</a> eingereiht wurden. Den untersten Rang im mobilen Feldheer nahmen schließlich die <i>pseudocomitatenses</i> ein, die bei Bedarf vorübergehend aus den Grenztruppen herausgezogen wurden.
</p>
<table class="wikitable">
<caption>ADMINISTRATIVE STRUKTUREN IN DEN SPÄTRÖMISCHEN PROVINZEN (um 395)
</caption>
<tbody><tr>
<th>Verwaltungsebene</th>
<th>Militärischer<br>Befehlshaber</th>
<th>Zivilverwalter
</th></tr>
<tr>
<td>Provinz
</td>
<td>Comes/Dux limitis
</td>
<td>Proconsul/Consulares/<br>Corrector/Praesides
</td></tr>
<tr>
<td>Diözese
</td>
<td><a href="Magister_militum" title="Magister militum">Magister militum</a> (Ostreich)/<br>Comes rei militaris (Westreich)
</td>
<td>Vicarius
</td></tr>
<tr>
<td>Prätorianerpräfekt
</td>
<td>Augustus/Caesar
</td>
<td>Praefectus praetorio
</td></tr></tbody></table>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="In_der_Notitia_aufgelistete_Zivil-_und_Militärämter"><span id="In_der_Notitia_aufgelistete_Zivil-_und_Milit.C3.A4r.C3.A4mter"></span>In der <i>Notitia</i> aufgelistete Zivil- und Militärämter</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Ostreich">Ostreich</h3></div>
<p><b>Zivilverwaltung:</b>
</p><p>Die höchsten Zivilbeamten im Orient waren:
</p>
<ul><li>2 Praefectus Praetorio (Orientis, Illyrici),</li>
<li>1 Praefectus urbis Constantinopolitanae (Stadt und Umland von Konstantinopel),</li></ul>
<p>Dem Praefectus praetorio Orientis unterstehen 5 <a href="Vicarius" title="Vicarius">Vikare</a>:
</p>
<ul><li>Asiana,</li>
<li>Pontica,</li>
<li>Thracia,</li>
<li>Aegyptus und</li>
<li>Oriens.</li></ul>
<p>Die Provinzen dieser 5 Diözesen werden von 1 <a href="Prokonsul" title="Prokonsul">Proconsul</a>, 12 Consulares, 1 Corrector und 32 <a href="Praeses_(Statthalter)" title="Praeses (Statthalter)">Praesides</a> verwaltet.
</p><p>Dem Praefectus praetorio Illyrici unterstehen zwei Vikare:
</p>
<ul><li>Dacia und</li>
<li>Macedonia.</li></ul>
<p>Die Provinzen dieser 2 Diözesen werden von 1 Proconsul, 3 Consulares, 1 Corrector und 8 Praesides verwaltet.
</p><p><b>Militärverwaltung:</b>
</p><p>Die höchsten Militärämter im Osten waren die des
</p>
<ul><li>Magister militum praesentalis I,</li>
<li>Magister militum praesentalis II,</li>
<li>Magister militum per Orientem,</li>
<li>Magister militum per Thracias und der</li>
<li>Magister militum per Illyricum.</li></ul>
<p>Dem Magister militum praesentalis I unterstehen in Ägypten und Nordafrika der:
</p>
<ul><li><a href="Dux_(Titel)" title="Dux (Titel)">Dux</a> Thebaidos,</li>
<li><a href="Comes" title="Comes">Comes</a> limitis Aegypti.</li></ul>
<p>Der Magister militum praesentalis II kontrolliert in Pontus (Schwarzmeerküste, Armenien) den
</p>
<ul><li>Dux Armeniae,</li>
<li>Comes per Isauriam.</li></ul>
<p>Dem Magister militum per Orientem unterstehen im vorderen Orient der:
</p>
<ul><li>Dux Foenicis,</li>
<li>Dux Syriae,</li>
<li>Dux Palaestinae,</li>
<li>Dux Osrhoenae,</li>
<li>Dux Mesopotamiae,</li>
<li>Dux Arabiae.</li></ul>
<p>Dem Magister militum per Thracias unterstehen an der unteren Donau der:
</p>
<ul><li><a href="Dux_Moesiae_secundae" title="Dux Moesiae secundae">Dux Moesiae secundae</a>,</li>
<li>Dux Scythiae.</li></ul>
<p>Dem Magister militum per Illyricum unterstehen am <a href="Balkanhalbinsel" title="Balkanhalbinsel">Balkan</a> der:
</p>
<ul><li><a href="Dux_Daciae_ripensis" title="Dux Daciae ripensis">Dux Daciae ripensis</a>,</li>
<li><a href="Dux_Moesiae_primae" title="Dux Moesiae primae">Dux Moesiae primae</a>.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Westreich">Westreich</h3></div>
<p><b>Zivilverwaltung:</b>
Die höchsten Zivilbeamten im <a href="Abendland" title="Abendland">Okzident</a> waren:
</p>
<ul><li>2 Praefectus Praetorio (Italien, Gallien),</li>
<li>1 Praefectus urbis Romae (Stadt und Umland von Rom).</li></ul>
<p>Dem Praefectus praetorio Italiae unterstehen 3 Vikare:
</p>
<ul><li>Illyricum,</li>
<li>Italiae,</li>
<li>Africae.</li></ul>
<p>Dem Praefectus praetorio Galliarum unterstehen 3 Vikare:
</p>
<ul><li>Septem Provinciarum,</li>
<li>Hispaniarum,</li>
<li>Britanniarum.</li></ul>
<p><b>Militärverwaltung:</b>
Die höchsten Militärämter im Westen waren die des:
</p>
<ul><li><a href="Magister_peditum" class="mw-redirect" title="Magister peditum">Magister peditum</a> in praesenti,</li>
<li><a href="Magister_equitum" title="Magister equitum">Magister equitum</a> in praesenti (diese beiden Ämter wurden später im <a href="Magister_militum" title="Magister militum">Magister militum</a> praesentalis zusammengeführt).</li></ul>
<p>Dem Magister militum unterstehen für Italien, Slowenien und die Ostalpen der:
</p>
<ul><li><a href="Comes_Italiae" title="Comes Italiae">Comes Italiae</a>,</li>
<li><a href="Dux_Raetiae_primae_et_secundae" title="Dux Raetiae primae et secundae">Dux Raetiae primae et secundae</a>,</li></ul>
<p>für das westliche Illyricum (Balkan, obere und mittlere Donaugrenze) der:
</p>
<ul><li><a href="Comes_Illyrici" title="Comes Illyrici">Comes Illyrici</a>,</li>
<li><a href="Dux_Pannoniae_secundae_ripariensis_et_Saviae" title="Dux Pannoniae secundae ripariensis et Saviae">Dux Pannoniae secundae ripariensis et Saviae</a>,</li>
<li><a href="Dux_Valeriae_ripensis" title="Dux Valeriae ripensis">Dux Valeriae ripensis</a>,</li>
<li><a href="Dux_Pannoniae_Primae_et_Norici_Ripensis" title="Dux Pannoniae Primae et Norici Ripensis">Dux Pannoniae Primae et Norici Ripensis</a>,</li></ul>
<p>für Hispaniarum (Spanien, Portugal): ein
</p>
<ul><li><a href="Comes_Hispaniarum" title="Comes Hispaniarum">Comes Hispaniarum</a>,</li></ul>
<p>für Tingitaniam (westliches Algerien, Marokko): ein
</p>
<ul><li><a href="Comes_Tingitaniae" title="Comes Tingitaniae">Comes Tingitaniae</a>,</li></ul>
<p>für intra Africam (Tunesien, Algerien, Libyen), ein
</p>
<ul><li><a href="Comes_Africae" title="Comes Africae">Comes Africae</a>,</li>
<li><a href="Dux_et_praeses_provinciae_Mauritaniae_et_Caesariensis" title="Dux et praeses provinciae Mauritaniae et Caesariensis">Dux et praeses provinciae Mauritaniae et Caesariensis</a>,</li>
<li><a href="Dux_provinciae_Tripolitanae" title="Dux provinciae Tripolitanae">Dux provinciae Tripolitanae</a>,</li></ul>
<p>für Britannien (England, <a href="Hadrianswall" title="Hadrianswall">Hadrianswall</a>, Wales und <a href="Sachsenk%C3%BCste" title="Sachsenküste">Sachsenküste</a> britischer Teil) ein:
</p>
<ul><li><a href="Comes_Britanniarum" title="Comes Britanniarum">Comes Britanniarum</a>,</li>
<li><a href="Comes_litoris_Saxonici_per_Britanniam" title="Comes litoris Saxonici per Britanniam">Comes litoris Saxonici per Britanniam</a>,</li>
<li><a href="Dux_Britanniarum" title="Dux Britanniarum">Dux Britanniarum</a>,</li></ul>
<p>für Gallien, Sachsenküste (gallischer Teil), Westalpen und die Rheingrenze der:
</p>
<ul><li>Magister equitum per Galliarum,</li>
<li><a href="Comes_tractus_Argentoratensis" title="Comes tractus Argentoratensis">Comes tractus Argentoratensis</a>,</li>
<li><a href="Dux_Belgicae_secundae" title="Dux Belgicae secundae">Dux Belgicae secundae</a>,</li>
<li><a href="Dux_Germaniae_primae" title="Dux Germaniae primae">Dux Germaniae primae</a>,</li>
<li><a href="Dux_Mogontiacensis" title="Dux Mogontiacensis">Dux Mogontiacensis</a>,</li>
<li><a href="Dux_provinciae_Sequanicae" title="Dux provinciae Sequanicae">Dux provinciae Sequanicae</a>,</li>
<li><a href="Dux_tractus_Armoricani_et_Nervicani" title="Dux tractus Armoricani et Nervicani">Dux tractus Armoricani et Nervicani</a>.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Anzahl_der_in_der_Notitia_Dignitatum_aufgelisteten_Einheiten">Anzahl der in der Notitia Dignitatum aufgelisteten Einheiten</h2></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→ </span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Liste_der_milit%C3%A4rischen_Einheiten_in_der_Notitia_dignitatum" title="Liste der militärischen Einheiten in der Notitia dignitatum">Liste der militärischen Einheiten in der Notitia dignitatum</a></i></div>
<table class="wikitable">
<caption>West- und oströmische Armee
</caption>
<tbody><tr>
<th>Teilstreitkraft</th>
<th>Einheiten</th>
<th>Osten (Stand 395)</th>
<th>Westen und Osten</th>
<th>Westen (Stand 410–420)</th>
<th>Gesamt
</th></tr>
<tr>
<td><b>Garde (Scholae)</b>
</td>
<td><i>Scholae palatina</i>
</td>
<td>6
</td>
<td>1
</td>
<td>4
</td>
<td>11
</td></tr>
<tr>
<td><b>Feldarmee (Comitatenses)</b>
</td>
<td><i>Vexillatio palatina</i>
</td>
<td>10
</td>
<td>4
</td>
<td>6
</td>
<td>20
</td></tr>
<tr>
<td>
</td>
<td><i>Vexillatio comitatenses</i>
</td>
<td>26
</td>
<td>2
</td>
<td>30
</td>
<td>58
</td></tr>
<tr>
<td>
</td>
<td><i>Legio palatina</i>
</td>
<td>13
</td>
<td>
</td>
<td>12
</td>
<td>25
</td></tr>
<tr>
<td>
</td>
<td><i>Auxilium palatinum</i>
</td>
<td>35
</td>
<td>6
</td>
<td>60
</td>
<td>101
</td></tr>
<tr>
<td>
</td>
<td><i>Legio comitatenses</i>
</td>
<td>37
</td>
<td>
</td>
<td>32
</td>
<td>69
</td></tr>
<tr>
<td>
</td>
<td><i>Legio pseudocomitatenses</i>
</td>
<td>19
</td>
<td>
</td>
<td>18
</td>
<td>37
</td></tr>
<tr>
<td>
</td>
<td>Comitatenses (unbestimmt)
</td>
<td>2
</td>
<td>
</td>
<td>25
</td>
<td>27
</td></tr>
<tr>
<td><b>Grenztruppen (Limitanei)</b>
</td>
<td><i>Cuneus equitum</i>
</td>
<td>33
</td>
<td>
</td>
<td>14
</td>
<td>47
</td></tr>
<tr>
<td>
</td>
<td><i>Ala</i>
</td>
<td>72
</td>
<td>
</td>
<td>10
</td>
<td>82
</td></tr>
<tr>
<td>
</td>
<td><i>Equites</i>
</td>
<td>71
</td>
<td>
</td>
<td>50
</td>
<td>121
</td></tr>
<tr>
<td>
</td>
<td><i>Legio</i>
</td>
<td>51
</td>
<td>
</td>
<td>26
</td>
<td>77
</td></tr>
<tr>
<td>
</td>
<td><i>Auxilium limitaneum (Auxiliares/Auxilia)</i>
</td>
<td>14
</td>
<td>
</td>
<td>9*
</td>
<td>23
</td></tr>
<tr>
<td>
</td>
<td><i>Milites</i>
</td>
<td>22
</td>
<td>
</td>
<td>29
</td>
<td>51
</td></tr>
<tr>
<td>
</td>
<td><i>Numerus</i>
</td>
<td>
</td>
<td>
</td>
<td>15
</td>
<td>15
</td></tr>
<tr>
<td>
</td>
<td><i>Cohors</i>
</td>
<td>63
</td>
<td>
</td>
<td>52
</td>
<td>115
</td></tr>
<tr>
<td>
</td>
<td><i>Limitanei/Limitis</i> (unbestimmt)
</td>
<td>
</td>
<td>
</td>
<td>33
</td>
<td>33
</td></tr>
<tr>
<td><b>Flotte (Classes/Nautae)</b>
</td>
<td><i>Classis</i>
</td>
<td>6
</td>
<td>
</td>
<td>19
</td>
<td>25
</td></tr>
<tr>
<td>
</td>
<td><i>Milites (Liburnarii/Liburnarum/Muscularii/Nauclarii)</i>
</td>
<td>5
</td>
<td>
</td>
<td>7
</td>
<td>12
</td></tr>
<tr>
<td>
</td>
<td><i>Numerus (Barcariorum/Barbaricarii)</i>
</td>
<td>
</td>
<td>
</td>
<td>2
</td>
<td>2
</td></tr>
<tr>
<td>
</td>
<td><i>Cohors classicae</i>
</td>
<td>
</td>
<td>
</td>
<td>1
</td></tr>
<tr>
<td><b>Verbündete (Gens)</b>
</td>
<td><i>Laeti</i>
</td>
<td>
</td>
<td>
</td>
<td>12
</td>
<td>12
</td></tr>
<tr>
<td>
</td>
<td><i>Gentiles</i>
</td>
<td>
</td>
<td>
</td>
<td>26
</td>
<td>26
</td></tr>
<tr>
<td>
</td>
<td><i>Gens</i>
</td>
<td>
</td>
<td>
</td>
<td>2
</td>
<td>2
</td></tr>
<tr>
<td><b>Summe</b>
</td>
<td>
</td>
<td><b>485</b>
</td>
<td><b>13</b>
</td>
<td><b>494</b>
</td>
<td><b>992</b>
</td></tr></tbody></table>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Ausgaben">Ausgaben</h2></div>
<ul><li><a href="Otto_Seeck" title="Otto Seeck">Otto Seeck</a> (Hrsg.): <i>Notitia dignitatum. Accedunt notitia urbis Constantinopolitanae et laterculi provinciarum.</i> Weidmann, Berlin 1876 (Digitalisat: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://archive.org/details/notitiadignitat00seecgoog"><i>archive.org</i></a>, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=xlYGAAAAQAAJ"><i>Google Books</i></a>; unveränderter Nachdruck: Minerva, Frankfurt am Main 1962).</li>
<li>Concepción Neira Faleira: <i>La Notitia dignitatum. Nueva edición crítica y comentario histórico</i> (= <i>Nueva Roma</i> 25). Consejo Superior de Investigaciones Científicas, Madrid 2005, ISBN 84-00-08415-2.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Notitia_Galliarum" title="Notitia Galliarum">Notitia Galliarum</a></li>
<li><a href="Notitia_Arnonis" title="Notitia Arnonis">Notitia Arnonis</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<p><b>Übersichtsdarstellungen</b>
</p>
<ul><li>Klaus-Peter Johne: <i>Notitia dignitatum.</i> In: <i><a href="Der_Neue_Pauly" title="Der Neue Pauly">Der Neue Pauly</a></i> (DNP). Band 8, Metzler, Stuttgart 2000, ISBN 3-476-01478-9, Sp. 1011–1013.</li>
<li>Daniëlle Slootjes: <i>Notitia dignitatum.</i> In: <i><a href="Reallexikon_f%C3%BCr_Antike_und_Christentum" title="Reallexikon für Antike und Christentum">Reallexikon für Antike und Christentum</a></i>. Band 25, Hiersemann, Stuttgart 2013, ISBN 978-3-7772-1318-7, Sp. 1133–1145</li>
<li><a href="Matthias_Springer" title="Matthias Springer">Matthias Springer</a>: <i>Notitia dignitatum.</i> In: <i><a href="Reallexikon_der_Germanischen_Altertumskunde" title="Reallexikon der Germanischen Altertumskunde">Reallexikon der Germanischen Altertumskunde</a></i> (RGA). 2. Auflage. Band 21, Walter de Gruyter, Berlin / New York 2002, ISBN 3-11-017272-0, S. 430–432.</li>
<li><i><a href="Antike_Welt" title="Antike Welt">Antike Welt</a></i>, <span class="-print"><a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a> <span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220003-570X%22&key=cql">0003-570X</a></span></span>, Heft 3/2020 (Titelthema: „Rom im Umbruch“; mehrere Beiträge zum Forschungsstand zur Notitia dignitatum).</li></ul>
<p><b>Untersuchungen</b>
</p>
<ul><li>Pamela C. Berger: <i>The insignia of the Notitia dignitatum. </i> Garland, New York 1981, ISBN 0-8240-3927-0.</li>
<li>Peter Brennan: <i>The Notitia Dignitatum.</i> In: <i>Entretiens Fondation Hardt</i> 42, 1996, S. 147–178.</li>
<li>Roger Goodburn, P. Bartholomew (Hrsg.): <i>Aspects of the notitia dignitatum. Papers presented to the conference in Oxford, December 13 to 15, 1974</i> (= <i>British archaeological reports</i> Supplementary series 15). Oxford 1976.</li>
<li><a href="Dietrich_Hoffmann_(Althistoriker)" title="Dietrich Hoffmann (Althistoriker)">Dietrich Hoffmann</a>: <i>Das spätrömische Bewegungsheer und die Notitia Dignitatum</i> (= <i>Epigraphische Studien.</i> Bd. 7). 2 Bände. Rheinland-Verlag, Düsseldorf 1969–1970, <span class="-print"><a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a> <span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220071-0989%22&key=cql">0071-0989</a></span></span></li>
<li>Michael Kulikowski: <i>The Notitia Dignitatum as a historical source.</i> In: <i><a href="Historia_(Zeitschrift)" title="Historia (Zeitschrift)">Historia</a>.</i> Bd. 49, 2000, S. 358–377.</li>
<li>Gianfranco Purpura: <i>Sulle origini della Notitia Dignitatum.</i> In: <i>Atti del X Convegno Internazionale Accademia Costantiniana di Perugia, 8 ottobre 1991.</i> Perugia 1995, S. 347–357 (= <i>Annali dell’Università di Palermo</i> 42, 1992, S. 471–483; <span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20060822012158/http://www.archeogate.it:80/iura/article.php?id=205"><i>Digitalisat.</i></a> Archiviert vom <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r250917974">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
.mw-parser-output .dewiki-iconexternal>a{background-position:center right!important;background-repeat:no-repeat!important}body.skin-minerva .mw-parser-output .dewiki-iconexternal>a{background-image:url("./_mw_/OOjs_UI_icon_external-link-ltr-progressive.svg")!important;background-size:10px!important;padding-right:13px!important}body.skin-timeless .mw-parser-output .dewiki-iconexternal>a,body.skin-monobook .mw-parser-output .dewiki-iconexternal>a{background-image:url("./_mw_/MediaWiki_external_link_icon.svg")!important;padding-right:13px!important}body.skin-vector .mw-parser-output .dewiki-iconexternal>a{background-image:url("./_mw_/Link.ernal-small-ltr-progressive.svg")!important;background-size:0.857em!important;padding-right:1em!important}
/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fwww.archeogate.it%2Fiura%2Farticle.php%3Fid%3D205">Original</a></span> (nicht mehr online verfügbar) am <span style="white-space:nowrap;">22. August 2006</span><span>;</span><span class="Abrufdatum"> abgerufen am 10. März 2018</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ANotitia+dignitatum&rft.title=Digitalisat&rft.description=Digitalisat&rft.identifier=https%3A%2F%2Fweb.archive.org%2Fweb%2F20060822012158%2Fhttp%3A%2F%2Fwww.archeogate.it%3A80%2Fiura%2Farticle.php%3Fid%3D205&rft.source=http://www.archeogate.it/iura/article.php?id=205"> </span>)</li>
<li>Ralf Scharf: <i>Der Dux Mogontiacensis und die Notitia Dignitatum. Eine Studie zur spätantiken Grenzverteidigung</i> (= <i>Reallexikon der Germanischen Altertumskunde.</i> Ergänzungsband 48). de Gruyter, Berlin u. a. 2005, ISBN 3-11-018835-X.</li>
<li><a href="J%C3%BCrgen_Oldenstein" title="Jürgen Oldenstein">Jürgen Oldenstein</a>: <i>Kastell Alzey. Archäologische Untersuchungen im spätrömischen Lager und Studien zur Grenzverteidigung im Mainzer Dukat.</i> Habilitationsschrift, Universität Mainz, 1992, <a href="Digital_Object_Identifier" title="Digital Object Identifier">doi</a>:<span class="uri-handle" style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://doi.org/10.25358/openscience-4527">10.25358/openscience-4527</a></span>.</li>
<li>Konrad Stauner: <i>Der cornicularius in den Büros der comitalen und ducalen Kommandeure in der Notitia dignitatum.</i> In: <i><a href="Tyche_(Zeitschrift)" title="Tyche (Zeitschrift)">Tyche. Beiträge zur Alten Geschichte, Papyrologie und Epigraphik</a>.</i> Band 25, 2010, S. 131–171 (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://tyche-journal.at/tyche/index.php/tyche/article/view/661">online</a>).</li>
<li>Pat Southern: <i>The Roman army, a social and institutional history.</i> Santa Barbara, California 2006, ISBN 1-85109-730-9.</li>
<li>Karl Heinz Dietz, Udo Osterhaus: <i>Regensburg zur Römerzeit.</i> Verlag Friedrich Pustet, Regensburg 1979. ISBN 3-7917-0599-7.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Bodleian_Library,_Notitia_Dignitatum_1436?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: <i>Notitia dignitatum</i></a></span></b> – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wikisource"></span></span></div><b><a href="https://de.wikisource.org/wiki/la:Notitia_dignitatum" class="extiw external" title="s:la:Notitia dignitatum">Wikisource: <i>Notitia dignitatum</i></a></b> – Quellen und Volltexte (Latein)</div>
<ul><li><a href="Bayerische_Staatsbibliothek" title="Bayerische Staatsbibliothek">Bayerische Staatsbibliothek</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00005863/image_179">Notitia Dignitatum Clm 10291</a> – volle Online-Version (Sammel-Handschrift: Der Link verweist auf die erste Seite der <i>Notitia dignitatum</i>)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.thelatinlibrary.com/notitia.html">lat. Volltext</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.notitiadignitatum.org/">Compilation Beschreibung und Literaturangaben</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.fordham.edu/halsall/source/notitiadignitatum.html">Englische Übersetzung</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.ne.jp/asahi/luke/ueda-sarson/NotitiaPatterns.html">Farbabbildungen der Schildzeichen in der <i>Notitia dignitatum</i></a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.fh-augsburg.de/~harsch/Chronologia/Lspost05/Notitia/not_intr.html"><i>Notitia dignitatum</i></a> in der <a href="Bibliotheca_Augustana" title="Bibliotheca Augustana">Bibliotheca Augustana</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.intratext.com/IXT/LAT0212/_P26.HTM">Notitia Index</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://notitiadignitatum.org/09i-miun.pdf">PDF Zuordnung der in der ND angegebenen Einheiten, nach Ingo Maier</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise_und_Anmerkungen">Einzelnachweise und Anmerkungen</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Notitia Dignitatum, Oriens I: Liste der <i>duces</i>.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">A. H. M. Jones 1964, S. 610.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Dietz 1979, S. 127</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Pat Southern 2006, S. 255.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Peter Heather: <i>Der Untergang des Römischen Weltreiches</i>. 2. Auflage. Rowohlt, Reinbek 2011, ISBN 978-3-499-62665-4, S. 289.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Die weströmischen Infanterieeinheiten <i>armigeri defensores seniores</i> („Schildträger“) und <i>Mauri Osismiaci</i> führten ein Wappen im Schild, das der dynamischen, rechtsläufigen Variante der fernöstlichen Tradition entspricht. Eine weitere Legionseinheit, die <i>Thebaei</i>, führte ein der statischen Variante des ostasiatischen <a href="Yin_und_Yang_(Symbol)" title="Yin und Yang (Symbol)">Taijitu</a> vergleichbares Schildmuster. Diese römischen Symbole gehen den späteren, daoistischen Versionen um beinahe sieben Jahrhunderte voraus. Siehe hierzu auch: Giovanni Monastra: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.estovest.net/tradizione/yinyang_en.html#t24">The “Yin-Yang” among the Insignia of the Roman Empire?</a></i>, <i>Sophia</i>, Bd. 6, Nr. 2 (2000). Isabelle Robinet: <i>Taiji tu. Diagram of the Great Ultimate</i>, in: Fabrizio Pregadio (Hrsg.): <i>The Encyclopedia of Taoism A–Z</i>, Routledge, Abingdon (Oxfordshire) 2008, ISBN 978-0-7007-1200-7, S. 934–936 (934). – <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.ne.jp/asahi/luke/ueda-sarson/MagisterPeditum.html">Late Roman Shield Patterns. Notitia Dignitatum: Magister Peditum</a>. – Helmut Nickel: <i>The Dragon and the Pearl.</i> In: <i>Metropolitan Museum Journal</i> 26, 1991, S. 146 Fußnote 5.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Herrschaft und Raum. Transformationsprozesse der nordafrikanischen Provinzen im 3. und 4. Jh. n. Chr. Inaugural-Dissertation zur Erlangung des akademischen Grades „Dr. phil.“ an der Westfälischen Wilhelms-Universität, Münster (Westf.) vorgelegt von Kai Torben Haase aus Trier, 2018, S. 134</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Notitia Dignitatum Occ. V, VI und VII.</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Dietrich Hoffmann: <i>Bewegungsheer</i>; Karlheinz Dietz: <i>Cohortes, ripae, pedaturae. Zur Entwicklung der Grenzlegionen in der Spätantike</i>. In: <i>Festschrift Adolf Lippold</i>, 1993, S. 279–329 (mit ausf. Literaturangaben) <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.academia.edu/5438269/Cohortes_ripae_pedaturae._Zur_Entwicklung_der_Grenzlegionen_in_der_Sp%C3%A4tantike">Volltext</a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Peter Heather: <i>Der Untergang des Römischen Weltreiches</i>. 2. Auflage. Rowohlt, Reinbek 2011, ISBN 978-3-499-62665-4, S. 289.</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Peter Heather: <i>Der Untergang des Römischen Weltreiches</i>. 2. Auflage. Rowohlt, Reinbek 2011, ISBN 978-3-499-62665-4, S. 289.</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Peter Heather: <i>Der Untergang des Römischen Weltreiches</i>. 2. Auflage. Rowohlt, Reinbek 2011, ISBN 978-3-499-62665-4, S. 290–291; <a href="Michaela_Konrad_(Arch%C3%A4ologin)" title="Michaela Konrad (Archäologin)">Michaela Konrad</a>, <a href="Christian_Witschel" title="Christian Witschel">Christian Witschel</a> (Veranstalter): <i>Tagungsbericht zu dem internationalen Kolloquium „Römische Legionslager in den Rhein- und Donauprovinzen – Nuclei spätantik-frühmittelalterlichen Lebens?“</i> Bayerische Akademie der Wissenschaften, München vom 28. bis 30. März 2006, S. 11–13 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.uni-heidelberg.de/imperia/md/content/fakultaeten/phil/zaw/sag/tagungsbericht_kolloquium_legionslager.pdf">Digitalisat; PDF (353 kB)</a>).</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">Friedrich Anders 2010, S. 123–124, Jürgen Oldenstein, 2009, S. 291–292, Konrad Stauner S. 138 und 141.</span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Karen_Piepenbrink" title="Karen Piepenbrink">Karen Piepenbrink</a>: <i>Konstantin der Große und seine Zeit</i>, Reihe Geschichte Kompakt 2. Auflage, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2007, ISBN 978-3-534-20905-7, S. 15.</span>
</li>
<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft.</i> Band V,2 (1905) S. 1869–1875</span>
</li>
</ol></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
Dieser Artikel wurde von <a class="external text" title="Zuletzt bearbeitet am 2025-12-30" href="https://de.wikipedia.org/wiki/?title=Notitia_dignitatum&oldid=262882009">Wikipedia</a> herausgegeben. Der Text ist unter <a class="external text" href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de">Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0</a> verfügbar, sofern nicht anders angegeben. Für die Mediendateien können zusätzliche Bedingungen gelten.
</div>
</div><!--/htdig_noindex--></div>
</div>
</main>
</div>
</div>
</div>
<script src="./_webp_/webpHandler.js"></script>
</body></html>